Brennerblockade im Fokus

Brennerblockade im Fokus: Fahrverbote verursachen massive wirtschaftliche SchÀden
Die Situation am Brenner verschÀrft sich weiter. Am Pfingstmontag staute sich der Lkw-Verkehr von Rosenheim bis Kiefersfelden auf rund 35 Kilometer. Fahrer verloren dabei bis zu vier Stunden allein im Stau.
Besonders kritisch: Vom 01.06. bis 06.06.2026 stehen theoretisch 168 Stunden StraĂenkapazitĂ€t zur VerfĂŒgung â fĂŒr Lkw ĂŒber 7,5 Tonnen tatsĂ€chlich nutzbar sind jedoch nur 44 Stunden.
Das entspricht gerade einmal rund 26 % der verfĂŒgbaren KapazitĂ€t. Die Folgen sind gravierend:
- Massive Verzögerungen
- Steigende Transportkosten
- GefÀhrdete Lieferketten
- Risiken fĂŒr die Versorgungssicherheit in Europa
FĂŒr den LBT e.V. â dem BGL Bayern ist klar: Die aktuellen EinschrĂ€nkungen belasten Unternehmen, Fahrerinnen und Fahrer sowie die gesamte Wirtschaft erheblich.Stephan Doppelhammer erklĂ€rt:
âDer Brenner dient zunehmend als Druckmittel, um ĂŒber wirtschaftliche SchĂ€den politische Ergebnisse zu erzielen. Der Brenner-Nordzulauf ist ein wichtiges Puzzleteil, um wirtschaftliche SchĂ€den langfristig abzuwenden.â
Die Wirtschaft fordert praktikable Lösungen fĂŒr einen funktionierenden Transitverkehr und eine beschleunigte Umsetzung der InfrastrukturmaĂnahmen entlang des Brennerkorridors.

Sie sind noch kein Mitglied?
Jetzt von tollen Vorteilen profitieren!
Werden auch Sie Mitglied bei BGL Bayern und profitieren Sie von unseren Leistungen und Serviceangeboten.



